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Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung: Baukultur bringt Geld in die leeren Kassen der Kommunen

(14.11.2003) "Architektur und Baukultur leisten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Städten und Regionen". Zur Tagung "Baukultur als touristische Destination" an der Internationalen Fachhochschule für Tourismus am 13. November in Bad-Honnef bekräftigten der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordung e.V., die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Deutsche Städte- und Gemeindebund ihre Positionen zum Wirtschaftspotenzial des kulturellen Erbes.

Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Peer Steinbrück, diskutierten 90 Entscheidungsträger aus der öffentlichen Verwaltung, Planungsbüros, Verbänden, Wissenschaft und Politik die Frage, welchen Beitrag die Städte in Zeiten leerer Kassen leisten müssen, um ihre Bauten in Wert zu setzen und zu vermarkten.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Fragen, wie die wachsende Bedeutung des Städtetourismus durch eigene Initiativen der Kommunen unterstützt werden kann, welche Rolle neue Architektur und neue Nutzungen in historischen Zentren spielen soll, welche Chancen interkommunale Kooperationen bieten und wie mit dem kontroversen Thema "Inszenierung des kulturellen Erbes" umgegangen werden kann.

Viele Baudenkmäler sind zum Symbol geworden für eine Stadt, ein Land, eine Kultur. Die Tourismuswerbung hat sich ihrer bemächtigt und wirbt neben Freizeit und Natur besonders mit Denkmälern und Kultur. Die gut erhaltenen historischen Städte mit ihrem Kulturangebot sind zu Zielen eines wachsenden Kulturtourismus geworden. Kulturtourismus ist, dies belegt die Marktforschung, der wichtigste Trend der Zukunft, nicht nur mit dem Besuch historischer Städten, sondern im Erleben Deutschlands von der Historie bis zur Moderne.

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