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Wohnung nicht auskühlen lassen: Keine Energieeinsparung, aber steigende Schimmelgefahr

(31.10.2003) Wer im Winter die Wohnung bei Abwesenheit tagsüber zu sehr auskühlen läßt, darf nicht mit Energieeinsparung rechnen. Der Energieaufwand zum Wiederaufheizen des ausgekühlten Mauerwerks macht die Einsparungen wieder zunichte. Aber nicht nur das: Die kurzfristig erzeugte warme Wohnraumluft kondensiert an den kühlen Wänden und ist mitverantwortlich für den immer häufiger beobachteten Schimmelbefall in Wohnungen.

Die Apothekenzeitschrift "BABY und die ersten Lebensjahre" rät zu einer möglichst gleichmäßigen Innentemperatur. Da Feuchtigkeit im Haushalt aus vielen Quellen stammt - kochen, Bad und Dusche, aber auch die ausgeatmete Luft - ist regelmäßiges Lüften unabdingbar. Wer ein gesundes Raumklima ohne Schimmelpilzentwicklung erreichen will, sollte mehrmals täglich für wenige Minuten die Fenster ganz öffnen. Gekippte Fenster reichen dafür nicht aus.

Schimmel in der Wohnung kann ernsthafte Gesundheitsprobleme hervorrufen. Am häufigsten sind Schimmelpilzallergien. Typisch sind Beschwerden wie Niesanfälle, Augenbrennen, Atemnot, Husten und Schnupfen.

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