Redaktion  || < älter 2003/1196 jünger > >>|  

Heizen und Kühlen mit Kapillarrohrmatten

(28.10.2003) Im Büro- und Verwaltungsbau können Kapillarrohrmatten die Möglichkeiten der Bauteilaktivierung erweitern - die sonst übliche Trägheit der Systeme kann dadurch verringert werden. Durch den hohen Anteil an Strahlungswärme stellt sich ein behagliches Raumklima ein und die Temperatur der Heiz- und Kühlflächen kann nahe der Raumtemperatur eingestellt werden. Dadurch werden Verluste bei der Erzeugung, Speicherung und Verteilung verringert. Außerdem können Umweltenergie oder Abwärme für Heizzwecke genutzt werden. Der multivalente Betrieb, also die Anwendung je nach Bedarf zum Kühlen oder Heizen, erhöht zudem die Wirtschaftlichkeit.

Auch im Wohnungsbau bieten sich Einsatzmöglichkeiten: In der Altbausanierung erlauben Kapillarrohrmatten aufgrund ihrer geringen Bauhöhe die Installation von Fußbodenheizungen. In denkmalgeschützten Gebäuden können optisch unauffällig Wandheizungen eingesetzt werden, die bei einer Innendämmung darüber hinaus Feuchteschäden verhindern helfen.

Das BINE-Projekt-Info "Heizen und Kühlen mit Kapillarrohrmatten" stellt die wichtigsten Ergebnisse und neue Einsatzgebiete vor.

siehe auch:

ausgewählte weitere Meldungen: