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Baupreisindizes jetzt auf neuer Basis 2000 = 100

(12.10.2003) Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes blieb der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) im August 2003 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Auch gegenüber dem Vorquartal (Mai 2003) gab es keine Veränderung.

Mit diesem Ergebnis für August 2003 liegen die Indizes der Baupreisstatistik (ab Februar 2000) erstmals nach dem neuen Basisjahr 2000 vor.

Die Preise für Rohbauarbeiten gingen nach diesen Berechnungen von August 2002 auf August 2003 um 0,6% zurück, die für Ausbauarbeiten erhöhten sich um 0,5%. Unter den Bauarbeiten gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preisrückgänge bei Gerüstarbeiten (-1,4%), Erdarbeiten (-1,3%) und Putz- und Stuckarbeiten (-1,1%). Gestiegen sind vor allem die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (+2,4%), für Gas-, Wasser- und Abwasser-Installationsanlagen in Gebäuden sowie für Raumlufttechnische Anlagen (+1,9%).

Bei den Nichtwohngebäuden blieb der Preisindex für Bürogebäude im Vorjahresvergleich unverändert und für Gewerbliche Betriebsgebäude erhöhte er sich gegenüber August 2002 um 0,3%. Im Straßenbau gingen die Preise um 0,2% zurück. Bei den Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) stiegen sie um 0,4%.

Die neu berechneten Baupreisindizes können im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes abgerufen werden.

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