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Veraltete Grenzwertgeber im Heizöltank bei Gelegenheit austauschen

(7.10.2003) Die Lagerung von Heizöl ist genauso sicher wie die langfristige Versorgungslage dieser Wärmeenergie - darauf verweist das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO), denn moderne Heizöltank-Systeme seien langlebig und korrosionsbeständig. Und vor Überfüllschäden beim Tanken schützt zuverlässig ein Grenzwertgeber am Vorratsbehälter. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine solche automatische Überfüllsicherung für alle Erdtanks und für oberirdische Heizöllagerbehälter ab einem Fassungsvermögen von 1000 Litern.

Im Grundsatz ist der Grenzwertgeber am Heizöltank wartungsfrei. Trotzdem sollte gelegentlich, etwa im Zuge einer Tankinspektion oder Tankreinigung die einwandfreie Funktion überprüft werden. Insbesondere Grenzwertgeber älterer Bauart verdienen mehr Aufmerksamkeit. Geräte, die vor 1984 hergestellt und eingebaut wurden, können nämlich aufgrund ihrer Konstruktion im Laufe der Jahre durch Pilzwachstum verstopfen. Bei heutigen Grenzwertgebern ist eine solche Beinträchtigung ausgeschlossen.

Zur Sicherheit sollte deshalb ein technisch veralteter Grenzwertgeber bei Gelegenheit, etwa bei der Jahresinspektion der Heizung oder vor der nächsten Heizöllieferung, von einem Fachunternehmen gegen einen modernen ausgetauscht werden, empfiehlt das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO). Die Kosten liegen einschließlich Montage in der Regel bei knapp 100 Euro.

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