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Jubiläum des Grohe Profi Clubs im Zeichen der Verjüngung

(24.9.2003) Infotainment auf der Höhe der Zeit prägte die Jubiläumstagung des Grohe Profi Clubs am 12. September in Berlin. 300 Gäste aus den Mitgliedsunternehmen durften sich im Hotel Adlon zehn erfolgreiche Jahre der Club-Geschichte vor Augen führen und wichtige Impulse für die Arbeit in ihren Sanitär-Handwerksbetrieben mitnehmen, fasst Dr. Michael Pankow, Geschäftsführer von Grohe Deutschland, zusammen.

Ein vielfältiges Programm aus Rückblicken, Ehrungen verdienter Mitglieder und einem anschaulichen Beitrag über das Thema "Verkaufen. Aber wie? Bitte!" bestimmte den Nachmittag in dem berühmten Hotel in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tores. Auf die Entwicklung des Grohe Profi Clubs schauend, hob Dr. Pankow hervor, das Erfolgsgeheimnis liege in der ständigen praxisorientierten Anpassung des Leistungsspektrums an die Bedürfnisse der über 1.200 Unternehmen: "Kontinuität, zeitgemäße Attraktivität des Programms und die guten persönlichen Beziehungen bilden eine Einheit, die das Club-Geschehen auch weiterhin zu einer guten Partnerschaft zwischen dem Hersteller Grohe und dem Fachhandwerk führen werden!"

Dafür stehe ebenso die Neuformierung des Senats. Bernd König als 1. Senatssprecher hieß die neuen Senatoren Matthias Dettki, Klaus Gerwing und Timo Hofstetter herzlich willkommen. Sie stehen als neue Generation für eine Verjüngung des Führungsgremiums und für eine Erfolg versprechende Zukunft. Bernd König verabschiedete außerdem drei Protagonisten der ersten Club-Stunden, die als Wegbereiter viel zum Gelingen beigetragen haben. Karl Broderix, Bernd Heidenreich und Hans-Werner Bärhausen wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet und erhielten als Dankeschön ein Buch von Hans-Uwe L. Köhler über das "Verkaufen"

Der Autor hatte dann Gelegenheit, im Zusammenspiel mit dem Moderator Geert Müller-Gerbes seine Position zu präsentieren. Unter immer wieder aufbrandendem Beifall stellte Köhler seine Thesen zur gegenwärtigen "Geiz ist geil"-Debatte vor. Seiner Ansicht nach führt der Slogan absolut in die Irre, allein schon weil Geiz nirgendwo als eine Tugend akzeptiert sei. An die Grohe Profi Club-Mitglieder gewandt, warnte der Autor dringend davor, an der Preisspirale mitzudrehen: "Sprechen Sie mit Ihrem Kunden nicht darüber, was das Produkt oder der Umbau des Bades kostet. Überzeugen Sie ihn lieber davon, was es ihm wert sein sollte!" Anstatt sich auf einen Preiskampf einzulassen, appellierte er an die Anwesenden, ihren eigenen Betrieb eher nach dem Muster einer Marke zu profilieren: mit eigenem Gesicht, unverwechselbar und auf Kunden-Service ausgerichtet.

An diesem Punkt schloss Stephan M. Heck, Vorstand Vertrieb bei Grohe, an. Er verdeutlichte den Weg, den Hersteller und Handwerk mit dem Handel gemeinsam beschreiten sollten, um beim Kunden Mehrnutzen zu kommunizieren und die Geschäftsentwicklung langfristig zu sichern, wie Grohe dies weltweit realisiere.

Internationalität war wesentlicher Inhalt des Gastbeitrages von Lothar de Maiziére. Der erste frei gewählte und schließlich letzte Ministerpräsident der DDR erläuterte vor dem Hintergrund der Berliner Historie den Einsatz des Grohe Profi Clubs für die "United Buddy Bears". Auf dem "Pariser Platz" hat der Club eine "Patenschaft" für den österreichischen Bären übernommen. Die vom deutschen Künstler Roman Strobl gestaltete Statue wird gemeinsam mit den anderen Exponaten in verschiedenen Ländern ausgestellt und schließlich zugunsten der UNICEF versteigert.

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