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Krise des Bauhauptgewerbes hält in Hessen an

(14.8.2003) Das hessische Bauhauptgewerbe steckt in der Krise, und das dürfte sich so schnell nicht ändern. Der Frühindikator Auftragseingang ist sowohl im Juni als auch im ersten Halbjahr 2003 drastisch zurückgegangen. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes erhielten die Baubetriebe im Juni nur noch Aufträge im Wert von 271 Millionen Euro, womit das Ergebnis des Vorjahresmonats um 27 Prozent verfehlt wurde. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gab es einen Rückgang um 19 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro. Die Hochbauaufträge verringerten sich um 22 Prozent auf 612 Millionen Euro und die Tiefbauaufträge um 17 Prozent auf 751 Millionen Euro.

Die Beschäftigung im hessischen Bauhauptgewerbe nimmt seit etlichen Jahren ab. Daran wird sich 2003 nichts ändern. Im Durchschnitt des ersten Halbjahres waren noch 28 760 Beschäftigte tätig, das entsprechende Vorjahresniveau wurde damit um 6,7 Prozent verfehlt.

Alle Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit 20 oder mehr tätige Personen.

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zumeist jüngere Beiträge, die auf diesen verweisen:

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