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Gas-Klimageräte vermeiden Stromengpässe

(13.8.2003) Der durch eine langanhaltende Hitzeperiode (wie z.B. Anfang Augst 2003) verursachte hohe Kühl- und Klimatisierungsbedarf könnte möglicherweise Probleme in der Stromversorgung schaffen. Wie verschiedene Hörfunksender berichteten, schließen Sprecher der großen Energiekonzerne regional begrenzte, vorübergehende Stromabschaltungen nicht mehr aus, sollte wegen der Hitzewelle die Stromnachfrage auch nur geringfügig steigen.

Um solche Situationen zu vermeiden, plädiert die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. für einen verstärkten Einsatz von Gas-Klimageräten. Diese Geräte funktionieren auf der Basis der Absorptionstechnik bzw. des gasmotorischen Antriebs, so dass kein elektrischer Strom für den Betrieb des Kälteaggregates erforderlich ist. Diese relativ junge Technologie hat sich in Deutschland bereits in vielen Einsatzbereichen bewährt. Wie die ASUE berichtete, wurden in asiatischen Ländern bereits erfolgreich Förderprogramme für Gas-Klimageräte realisiert, um in den Sommermonaten die Stromversorgungssituation zu optimieren. Nach den Erfahrungen des Sommers 2003 sollte über solche Maßnahmen auch in Deutschland nachgedacht werden, so ein ASUE-Sprecher.

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