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Das Drabert-Ergonomie-System als Ergebnis jahrzehntelanger Forschung

(20.7.2003) Bei Drabert widmet man sich seit Jahrzehnten dem Thema Ergonomie. In anerkannten medizinischen Studien untersucht man daher die körperlichen und psychischen Auswirkungen des Arbeitens auf den homo sedens. Das Ziel sei es, die Arbeits- und somit auch die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Aus dieser Forschung heraus wurde ein geschlossenes Ergonomie-System entwickelt, das sich in den Drabert-Stühlen wiederfindet. Dieses System ermöglicht es, den Stuhl individuell auf den Menschen und seine jeweilige Arbeitssituation anzupassen. Fünf Komponenten tragen zum optimalen Sitzen bei:

  1. Dynamisches Sitzen: Durch eine Synchronmechanik von Sitzfläche und Rückenlehne sowie einer automatischen Körpergewichtsregulierung wird das Wechselspiel zwischen vorderer, mittlerer und hinterer Sitzhaltung unterstützt. Eine erstarrte Sitzhaltung wird somit verhindert. Muskulatur, Bandscheibendurchblutung und der Stoffwechsel werden angeregt.
  2. Körperunterstützung: Alle Elemente des Stuhls wie Armstütze, Sitzfläche und Rückenlehne sind vielfach verstellbar. Sie sorgen dafür, dass Arme, Beine und Becken ergonomisch unterstützt werden.
  3. Taktile Reizung: Durch einen in der Rückenlehne senkrecht verlaufenden Kunststoffkern "Relaxoflex" werden während des Sitzens bestimmte Nerven stimuliert und sanft angeregt: Komfortempfinden und Wohlbefinden werden gesteigert.
  4. Bedienungsminimierung: Intuitiv zu bedienende Elemente sorgen für eine hohe Bedienungsfreundlichkeit und Bedienungssicherheit. Dadurch wird der Stuhl häufiger verstellt und so der jeweiligen Arbeitssituation angepasst.
  5. Passiv bewegtes Sitzen: Durch das so genannte mikromotiv-System wird der Benutzer auch dann bewegt, wenn er seine Muskulatur nicht bewusst einsetzt. Ein Motor dreht die Sitzfläche minimal alternierend nach rechts und links. Durch die sanften Mikrorotationen werden Rückenschmerzen gelindert und vorgebeugt.

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