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BMVBW: 25,6 Millionen Euro für Wohneigentumsbildung im innerstädtischen Altbau der neuen Länder

(4.7.2003) Zum Sonderprogramm zur innerstädtischen Wohneigentumsbildung in den neuen Ländern erklärte Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in Berlin: "25,6 Millionen Euro stellt die Bundesregierung auch in diesem Jahr für die Wohneigentumsbildung im innerstädtischen Altbau und in denkmalgeschützten Beständen aus den 50iger Jahren zur Verfügung". Die Länder, die die Fördermittel in Anspruch nähmen, müssten noch einmal die gleiche Summe beisteuern, so dass bei voller Ausschöpfung ca. 51 Millionen Euro bereit stünden. Dabei seien gegenüber dem Vorjahr die Konditionen vereinfacht und der Adressatenkreis damit erheblich erweitert worden.

Die Förderung betrage in der Regel 1.500 Euro pro Jahr für einen Zeitraum von acht Jahren, das heißt 12.000 Euro insgesamt. Gefördert würden Erwerber von Wohneigentum, deren Einkommen die Einkommensgrenzen der Eigenheimzulage nicht überschreite und die in einem zur eigenen Nutzung erworbenen Altbau mindestens 500 Euro je m² Wohnfläche investierten. Die Förderkonditionen würden im einzelnen von den Ländern festgelegt, dazu gehöre z.B. die Möglichkeit einer ergänzenden Kinderzulage. Ansprechpartner für interessierte Bauherren seien in der Regel die Förderinstitute der Länder.

In diesem Zusammenhang wies Frau Gleicke darauf hin, dass sich die Bundesregierung weiterhin für das selbst genutzte Wohneigentum einsetzen werde. Allerdings, so die Staatssekretärin, müsse die Wohneigentumsbildung auch zu städtebaulich sinnvollen Ergebnissen führen.

Die Bundesregierung unterstütze mit diesem Programm gezielt Investitionen für das Wohnen in der Stadt und intakte Stadtquartiere, indem sie den Erwerb eines modernisierungsbedürftigen Altbaus als Alternative zum Neubau "auf der grünen Wiese" für Bauherren attraktiver mache und damit zugleich zur Verminderung der Wohnungsleerstände beitrage. Das Programm sei ein wichtiger Baustein des Programms Stadtumbau Ost, indem es Anreize für private Eigentümer setze, sich mit ihrem privaten Kapital für die Aufwertung der Städte in den neuen Ländern zu engagieren. Im Übrigen trügen die mit dem Programm angestoßenen Investitionen auch zur Verbesserung der Lage der örtlichen Bauwirtschaft bei.

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