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Ein Dach aus Schieferschuppen imponiert durch seidigen Glanz

(11.6.2003) Ökologisch erste Wahl, durchweg natürlich, ästhetisch und äußerst haltbar, erlebt Schiefer zur Zeit eine Renaissance ohne Gleichen. Das Naturgestein liegt im Trend und ist wieder gefragt. Die Entwicklung ist kein Zufall. Während den industriellen Schiefersubstituten vor allem die Preisargumente dahinschmelzen, erledigen die führenden Schieferproduzenten ihre Hausaufgaben mit Bravour. Schiefer wird heute mit modernsten Methoden so rationell gewonnen und bearbeitet wie noch nie. Und das wirkt sich auch auf die Preise aus.

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Deckart bestimmt Preis und Architektur

Vor allem die Einführung neuer Deckarten hat sich auf die Preisstruktur nachhaltig ausgewirkt. War einst die überaus ästhetische Altdeutsche Deckung mit ihren anspruchsvollen Details tonangebend am Schieferdach, so sind es heute die Schablonen-Deckarten. Schablonen sind maschinell geschnittene, geometrisch gleiche Schiefersteine.

Schieferdächer, Schiefersteine, SchuppendeckungDie Schuppen-Deckung ist eine schablonierte Deckart (siehe Bild: rechte und linke Schuppe), die der Altdeutschen Deckung ähnelt. Der Verzicht auf Schwierigkeitsgrade wie z.B. den Einsatz verschieden hoher und breiter Steine, vereinfacht diese Deckart und beeinflusst die Preisstruktur spürbar. Während die Altdeutsche Deckung gerade wegen der unterschiedlichen Steingrößen als ästhetisch-lebhaft beschrieben wird, gilt die Schuppendeckung durch die immer gleichen Steine als dezent, elegant und ruhig. Und so strahlen Schieferdächer, die mit Schuppenschablonen gedeckt sind, eine ganz besonders edle Atmosphäre aus. Anspruchsvolle, aber preisbewusste Bauherren entscheiden sich für diese Deckart.


siehe auch:

  • schieferwelt.de (eine Informations-Initiative Deutscher Schieferunternehmen)

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