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Kulturstaatsministerin Weiss vergibt Taut-Stipendien 2003: Über 100.000 Euro für Architekturnachwuchs

(30.5.2003) Vier jahrgangsbeste Architektur-Diplomarbeiten, die an deutschen Hochschulen geschrieben wurden, sind für den Architekturpreis Taut-Stipendium 2003 ausgewählt worden. Die nach den Brüdern Bruno und Max Taut benannten und in Zusammenarbeit mit der Bundesarchitektenkammer vergebenen Stipendien werden am 12. Juni 2002 im Berliner Bundeskanzleramt von Staatsministerin Dr. Christina Weiss überreicht.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien vergibt an jede Arbeit ein Stipendium von 2.050 Euro monatlich für maximal ein Jahr. Das Preisgeld soll den Siegern einen Auslandsaufenthalt in einem international renommierten Architekturbüro garantieren oder ein Postgraduiertenstudium ermöglichen.

Die neunköpfige Jury unter Leitung des Präsidenten der Bundesarchitektenkammer, Peter Conradi, prämierte die Arbeiten ...

  • "Ein Meeresbad in Barcelona" von Philipp Loeper (Universität Karlsruhe),
  • "Haus der Stille" von Annika Rabi (Universität Hannover),
  • "Isola - Erhaltung eines Bergdorfes" von Sandra Vajcs (Technische Universität München) und
  • "Raummmuseum - Amrum - Wittdün - Kniepsand" von Martin Wellnitz (Fachhochschule Dortmund).

Die Jury sprach zudem für vier Arbeiten Anerkennungen aus. Dies sind ...

  • "Phnom, Penh am Rand" von Michael Engel (Technische Universität Dresden),
  • "einen neuen planten bauen?! new Mother earth" von Jan Haase und Thomas Müller (Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg),
  • "Stadtkloster in Lüttich" von Felix Schönle (Fachhochschule Aachen) und
  • "Mehrgenerationenhaus für einen Modedesigner in Frankfurt-Sachsenhausen" von Antonio Vultaggio (Fachhochschule Frankfurt am Main).

Die prämierten und mit einer Anerkennung ausgezeichneten Arbeiten sind übrigens bis zum 17. Juni 2002 in der Geschäftsstelle der Bundesarchitektenkammer ausgestellt. Besucher werden gebeten, sich unter 030/263944-0 telefonisch anzumelden.

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