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HEUTE: "Pfusch am Bau ..." - Reportage bei Kabel 1

(20.3.2003) Durch Fehler bei der Planung und Ausführung entstehen in Deutschland jedes Jahr vermeidbare Bauschäden in Höhe von mindestens drei Milliarden Euro.

Pfusch am Bau ist auch nicht immer gleich erkennbar. Undichte, kalte oder schlecht isolierte Stellen lassen sich - wenn es nicht gerade kräftig zieht - nur mit Wärmebildkameras sichtbar machen. Oder durch den sogenannten BlowerDoor-Test: Mit einem großen Gebläse wird zwischen Gebäudeinnerem und der Umgebung ein Druckunterschied erzeugt. Dadurch strömt Luft durch die Leckstellen der Gebäude. Diese werden mit Nebel sichtbar gemacht.

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Familie Krug aus Staaken bei Berlin kennt sich mit Problemen, hervorgerufen durch Pfusch am Bau, bestens aus. Insgesamt 116 Mängel beklagen die Bauherren: Von der falsch verlegten Fußbodenheizung bis hin zum katastrophalen Trockenbau ist so gut wie alles passiert, was beim Hausbau passieren kann. Der Schaden: mehrere 10.000 Euro.

Beileibe kein Einzelfall! "Pfusch am Bau gibt es bei 80 Prozent aller neu gebauten Einfamilienhäuser", sagt Wolfgang Queisser, Sachverständiger und Gutachter beim Verband der privaten Bauherren. Das ist nicht immer auf Böswilligkeit oder Schlamperei zurückzuführen. Pfusch am Bau ist Alltag und nicht immer Absicht. Wo gearbeitet wird, machen Menschen Fehler, manchmal allerdings mit fatalen Folgen.

"K1 Die Reportage"-Autor Wolfgang Matte begleitet Familie Krug und andere Betroffene bei ihrem oftmals mühseligen Kampf gegen den Bau-Pfusch - siehe:

  • "K1 Die Reportage":
    "Pfusch am Bau"
  • am Donnerstag, 20.03.03,
    um 22:15 Uhr
  • bei Kabel 1

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