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Warmluftkachelöfen verbinden Tradition mit moderner Lebensweise

(6.1.2003) Stimmungsvolles Wohnen und behagliche Wärme - das sind die Attribute, die so ziemlich jeder mit einem Kachelofen verbindet. Kaum ein anderes Wohnobjekt verändert die gesamte Atmosphäre in einem Haus so nachhaltig wie ein Kachelofen. Er wird zum optischen und familiären Mittelpunkt an kühlen Abenden.

Das klassische System ist der Grundkachelofen: Der Feuerraum und die Heizzüge sind dabei aus Schamotte-Steinen gemauert. Der Ofen heizt langsam auf und sorgt dann über viele Stunden für wohlige Wärme. Dieses Prinzip mag zwar noch seine Anwendungsbereiche finden, doch entspricht es nicht mehr unserer modernen Lebensweise - wir kommen von der Arbeit nach Hause und wollen möglichst schnell unsere wohlverdiente Feierabendatmosphäre.

Diesem Anspruch wird der Warmluftkachelofen gerecht: Das Herzstück dieser Konstruktion ist ein gusseiserner Heizeinsatz. Er nimmt die Verbrennungswärme schnell auf, erhitzt die am Metallkörper vorbei strömende Luft und erwärmt den Raum bereits nach wenigen Minuten. Und wie bei klassischen Kachelöfen erwärmen sich auch die Außenflächen nach einiger Zeit.

Holz oder Braunkohlenbriketts - der Warmluftkachelofen bietet freie Wahl

Weitere Vorteile dieser Technik: Aufgrund der Bauart - Warmluftkachelöfen sind mit einem Rost ausgestattet - können neben Holz auch Braunkohlenbriketts verwendet werden. Drei bis fünf Holzscheite oder Braunkohlenbriketts genügen für das abendliche Vergnügen.

Übrigens: Es gibt auch Einsätze mit Sichtfenster, so kann neben der Wärme auch das Flammenspiel genossen werden.

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