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Der Reiz des Alten bleibt erhalten: Kalkeinsatz bei historischen Reparaturmethoden

(24.11.2002) Heute werden u.a. Ersatzprodukte auf Kunstharzbasis für die Restaurierung von Baudenkmälern verwendet. Doch Authentizität bei der Reparatur historischer Architekturoberflächen erreicht man vor allem mit dem Einsatz von Kalk. Wissenschaftliche Untersuchungen und zahlreiche Anwendungsbeispiele haben ergeben, dass es sich um ein bestens geeignetes Material für die Fassadensanierung handelt - es scheint lediglich in den vergangenen Jahren etwas "aus der Mode gekommen" zu sein. Hierzu hat der Bewusstseinswandel beigetragen, dass Oberflächen historischer Bauwerke nach der Restaurierung keinerlei Flecken und Alterungsspuren aufweisen sollten. Doch inzwischen machen sich wieder gegenläufige Tendenzen breit, die den Wert einer nachhaltigen Sanierung wieder entdecken und für Kalk als authentisches Baumaterial plädieren. Zwar lässt er sich nicht für jedes Baudenkmal einsetzen, aber technisch stehen der Anwendung keine Hindernisse entgegen.

Der Funcosil Historic Kalkspatzenmörtel und die Funcosil Historic Kalkfarbe von der Remmers Baustofftechnik GmbH versprechen die heutigen Anforderungen an Produkte auf Kalkbasis zu erfüllen. Dabei handelt es sich um Stoffe, die den modernen bautechnischen Anforderungen entsprechen und gleichzeitig einem historischen Gebäude seine Authentizität belassen. Da es wichtig ist, die vorhandene Bausubstanz und Optik möglichst weitgehend zu erhalten, ist ein Ausbessern oder Aufbringen eines neuen herkömmlichen Verputzes nicht möglich. Kalkprodukte besitzen für denkmalgeschützte Gebäude den Vorteil, dass sie - anders als Kunstharzfarben - die Verwitterung nicht beschleunigen. Als Reparaturmaterial eignet sich beispielsweise der kalkbasierte Mörtel Funcosil Historic Kalkspatzenmörtel, der durch Zugabe lokaler Zuschlagstoffe dem historischen Bestand angepasst und von den Handwerkern vor Ort problemlos hergestellt werden kann. Er reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und sorgt für die Regenerierung der Kalkbindung. So muss das historische Bauwerk am Ende nicht "wie neu" aussehen, um über einen dauerhaften Schutz der Bausubstanz zu verfügen.

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