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BDB-NRW: "Bauen findet nicht mehr statt"

(24.11.2002) Mit Unverständnis reagiert der BDB-Landesverband NRW, der mit 7.000 Mitgliedern größte gemeinsame Architekten- und Ingenieurverband, auf die heutige Regierungserklärung des neuen NRW-Ministerpräsidenten Peer Steinbrück:

"Mit keiner Silbe ist der Ministerpräsident auf die schwierige konjunkturelle Lage der Bauschaffenden eingegangen," stellt Robert Dorff, BDB-Landesvorsitzender NRW fest. "Dies ist ein schwarzer Tag für die Bauleute in NRW," so Dorff weiter, "nur in Allgemeinplätzen kann man, bei guten Willen, ansatzweise Unterstützung für das Bauen heraushören". So soll bspw. die Mittelstandsförderung ausgebaut werden, der Ausbau der regenerativen Energien ebenso. Aber wenig Konkretes zum eigentlichen Bauen.

"Dies übertrifft unsere schlimmsten Befürchtungen," so der BDB-Landesvorsitzender, der erneut einen Ausbau der Investitionen im Bausektor und Sonderprogramme für das Bauen forderte: "Der einstiegen Konjunkturlokomotive Bauen geht nunmehr der Dampf aus. Architektur- und Ingenieurbüros werden weiter sterben, ein Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Baubranche ist wohl unvermeidbar."

Der Ministerpräsident müsse, so ja auch seine eigenen Worte, die Treuhänderschaft für alle Menschen im Lande übernehmen - dazu gehören auch die Bauschaffenden im Lande.

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