Redaktion  || < älter 2002/0937 jünger > >>|  

Frühbuchertarife zur BauFach (6.-9.11.2003) bis Mitte Dezember 2002 gültig

(24.10.2002) Die nächste Bau-Fachmesse Leipzig findet vom 6. bis 9. November 2003 statt. Im Zentrum der BauFach stehen wieder Baustoffe, Bauteile und Bauelemente. Auf dem Freigelände werden Baumaschinen und Baugeräte zu sehen sein. Im Vergleich zu den Vorveranstaltungen thematisiert die BauFach künftig den gesamten Bauprozess von der Planung, über die Baulogistik und Finanzierung bis hin zur Baurealisierung und private-public-partnership-Modellen. Auch die Betreibung, Umnutzung und der Abriss von Gebäuden sowie das Recycling von Baustoffen sind Gegenstand der Fachmesse. In diesem Kontext akzentuiert die BauFach 2003 den "Stadtumbau" im Rahmen eines Kongresses. Weitere Schwerpunkte setzt die Messe zudem mit der Sonderschau "ZUSE" zu Entwicklungen auf dem Gebiet der Bauinformatik und mit der Sonderschau "Eneuerbare Energien". Der neue Sonderfachbereich "HolzTec" präsentiert Angebote aus der Holzverarbeitung, dem Innenausbau und Holzbearbeitungsmaschinen. Um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern, gibt die Leipziger Messe einen Innovationsguide zu neuen Produkten, Techniken und Technologien heraus.

"BauFach ist unverzichtbar für mitteldeutschen Markt"

"Die Beteiligung an der BauFach ist für alle Unternehmen ein Muss, die auf dem mitteldeutschen Markt aktiv sind oder tätig werden wollen", so BauFach-Projektleiter Bernd Blaufelder. "Natürlich ist die Bautätigkeit im Osten Deutschlands in den letzten Jahren stark zurückgegangen", räumt Blaufelder ein. "Allerdings ist dies kein Grund für Schwarzmalerei. Denn immerhin erbringen allein die 219.000 Beschäftigten im ostdeutschen Bauhauptgewerbe ein Bauvolumen im Jahr von zuletzt 21 Milliarden Euro. Damit übertreffen die Bauinvestitionen pro Kopf der Bevölkerung noch immer die in den Altbundesländern." Darüber hinaus ziehe die Messe auch aus den angrenzenden Bundesländern Fachleute an: Etwa jeder Fünfte reist mehr als 200 km an. Bei den Händlern ist es gar jeder Dritte. Für die BauFach spricht ebenfalls deren Ausstrahlung auf die mittel- und osteuropäischen Märkte. "Für expansionswillige Unternehmen, denen eine Präsentation auf Messen in Osteuropa zu aufwändig ist, ist Leipzig die erste Adresse", unterstreicht Blaufelder. "Die Aussteller profitieren von unserem über Jahrzehnte gewachsenen Know-how in diesen Ländern."

Aussteller können sich an Messepräsentationen in Polen beteiligen

Zwei Monate vor dem Beitritt in die Europäische Union präsentiert sich Polen im nächsten Jahr als Partnerland. Viele deutsche Unternehmen haben die mit dem EU-Beitritt Polens verbundenen Chancen erkannt und sind mit Niederlassungen, eigenen Produktionsstätten oder Vertretungen vor Ort. "Weitere folgen", ist sich Dr. Reinhard Klein, Vorstand der Deutsch-Polnischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft TWG, sicher. Besondere Marktchancen sieht Klein gegenwärtig im Bau hochwertiger Einfamilienhäuser und im Straßenbau. Die polnischen Ministerien für Infrastruktur und Wirtschaft haben bereits ihre Unterstützung für die Nationalausstellung zugesagt. "Wir sehen in der BauFach eine gute Möglichkeit, den Export polnischer Bauprodukte anzukurbeln", so Marek Bryx, Staatssekretär im Infrastrukturministerium.

Die Aussteller können sich im Vorfeld der BauFach an Messepräsentationen in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Russland beteiligen, um der Fachpresse, Bauunternehmern und anderen Bauexperten ihre Kooperationsvorstellungen zu erläutern sowie für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben. Die Chancen, damit Besucher auf die Messe zu locken, stehen gut: "Polnische Unternehmen greifen gerne auf Baustoffe aus Deutschland zurück, zumal sie in vielen Bereichen auch vom Preis her konkurrenzfähig sind", weiß der Warschauer Bauexperte Wieslaw Grzymski. Außerdem erweitert die BauFach das Kontaktmanagement. Vor der Messe werden von allen Ausstellern die Kontaktwünsche in Richtung Kooperation, Vertrieb, Einkauf, Export oder auch Import gesammelt.

Zweite Auflage für die Leipziger Bauchemie-Fachtage

Zum Ausbau der Kontakte zwischen Ost und West organisiert die Leipziger Messe außerdem unter anderem Gemeinschaftsstände der baltischen Staaten und Russlands sowie ein europäisches Unternehmertreffen. Dieses verzeichnete bereits zur BauFach 2001 mit 125 Unternehmen aus 13 Ländern eine Rekordbeteiligung. Außerdem lädt die Messe zum "Tag Russlands" ein, an dem Russland Einblicke in seine rasant wachsende Bauwirtschaft gibt. Weitere Höhepunkte des Rahmenprogramms sind unter anderem die Messeakademie für Architekturstudenten, die 2. Leipziger Bauchemie-Fachtage, eine VOB-Tagung, die Lehrlingsrallye für den Berufsnachwuchs und der Sächsische Ingenieurkammertag.

Zur letzten BauFach 2001 informierten sich rund 50.000 Besucher über das Angebot der 1.012 Aussteller aus 28 Ländern. 197 Aussteller kamen aus dem Ausland. Mit einem auf 88,3 Prozent gestiegenen Fachbesucheranteil, einem fast verdoppelten Besucheraufkommen aus dem Ausland, einer größeren Beteiligung am Kongressprogramm und einem starken Besucherinteresse für Russland und Osteuropa hat die BauFach ihren Fachmessecharakter gestärkt.

Bis zum 15. Dezember 2002 gelten die Frühbuchertarife. Aussteller, die andere Hauptaussteller für die BauFach werben, erhalten einen Rabatt von bis zu 5 Prozent auf die von ihnen belegte Fläche.

siehe auch:

siehe zudem:


zurück ...
Übersicht News ...
Übersicht "Broschüren" ...