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Fachmesse Rollladen, Tore und Sonnenschutz "R + T" noch internationaler (18. bis 22.2.2003)

(20.9.2002) Statement von Geschäftsführer Ulrich Kromer anlässlich der internationalen Fachpressekonferenz R + T am 18.9.02 in Stuttgart:

Vom 18. bis 22. Februar 2003 öffnet in Stuttgart wieder die R + T, die Internationale Fachmesse Rollladen, Tore und Sonnenschutz, ihre Pforten. Die Branche setzt schon heute große Hoffnungen auf die weltweite Leitveranstaltung. Hoffnungen vor allem darauf, dass die eher zähe Konjunktur, unter der auch die Baunebengewerbe zu leiden haben, angekurbelt werden kann. Die Hersteller im Bereich Rollladen, Tore und Sonnenschutz haben sich seit langem darauf eingerichtet, ihre Neuheiten eigens zur R + T fertig zu stellen und den Besuchern aus aller Welt erstmals zu präsentieren - im Jahr 2000 gaben immerhin 84 Prozent der Aussteller an, erstmals eine Neuheit vorzustellen. So ist die R + T eine echte Innovationsbörse und zudem eine lupenreine Spezialmesse, auf der man sich trotz der Größe der Veranstaltung als Besucher zielgerichtet informieren kann und als Aussteller genau das gewünschte Publikum erreicht. Zur letzten R + T im Jahr 2000 präsentierten 626 Aussteller aus 38 Ländern ihre Produkte. Die Ausstellerzahl wird zur R + T 2003 etwa gleich bleiben, der Anteil der internationalen Aussteller steigt nach dem derzeitigen Stand der Dinge von 51 auf 56 Prozent.

Bauwirtschaft in der Krise

Die europäische Bauwirtschaft befindet sich in einer Krise. Nachdem sie 1999 mit +3,5 Prozent und 2000 mit +2,5 Prozent noch einen Aufwärtstrend verzeichnet hatte, wurde das Wachstum 2001 vor dem Hintergrund des gesamtwirtschaftlichen Konjunkturabschwungs beendet. Auch 2002 dürfte die Bauproduktion mit voraussichtlich +0,5 Prozent nur sehr schwach steigen, und mit einer leichten Erholung wird erst für 2003 gerechnet. Damit bleibt die Entwicklung des europäischen Bausektors in den kommenden Jahren pro Jahr um etwa einen Prozentpunkt hinter der der Gesamtwirtschaft zurück. Am stärksten von der Baukrise betroffen ist Deutschland, doch auch in Dänemark, Österreich, Belgien und den Niederlanden, in Norwegen und Finnland lässt die Konjunktur am Bau zu wünschen übrig, ebenso wie in Polen, dem mit Abstand größten Baumarkt Osteuropas. In Ungarn, Tschechien und der Slowakei dagegen zeigen die Zahlen aufwärts.

Die Konjunkturschwäche beeinträchtigt zwar in Deutschland und auch in den anderen Ländern die Entwicklung des gesamten Handwerks, doch kommen die Rollladen- und Jalousiebauer noch glimpflich davon, da sie nach Angaben des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. mehr als drei Viertel ihres Umsatzes im Modernisierungs- und Wartungsbereich machen. Dementsprechend stehen kleinere Unternehmen, die den lokalen Markt bearbeiten, im Durchschnitt besser da als größere, die von Projektgeschäften im Neubau abhängig sind. Die Toreindustrie dagegen wird von der Baukrise hart getroffen und musste im ersten Quartal dieses Jahres Einbrüche um die 10 Prozent verkraften. Erst für das vierte Quartal rechnet der BVT, Bundesverband Tore, mit einer leichten Erholung und für den Beginn des nächsten Jahres mit einem deutlichen Impuls durch die R + T.

Aussteller aus allen Kontinenten

Schon heute, ein knappes halbes Jahr vor der R + T, steht fest, dass die R + T noch internationaler werden wird - 56 Prozent der Aussteller kommen von außerhalb Deutschlands. Insgesamt haben sich Aussteller aus 30 Ländern angemeldet, darunter erstmals auch aus Litauen. Besonders stark wächst der Anteil der Aussteller aus Südeuropa, allen voran aus Italien, von wo derzeit 86 Aussteller gemeldet sind. Weitere starke Ausstellergruppen stellen Frankreich (26), Spanien (20), die Niederlande (20) und Belgien (17). Insgesamt kommen die meisten Aussteller aus Europa, doch werden auf der R + T 2003 Aussteller aus allen fünf Kontinenten vertreten sein. Nach Europa folgt in der Kontinente-Statistik Asien, wobei hier die Aussteller aus Taiwan die Nase vorn haben, dann Nordamerika, Australien und schließlich Afrika.

Die Aufplanung ist weitestgehend abgeschlossen. Auch in diesem Jahr sind alle Hallen wieder voll belegt, was einer Quadratmeterzahl von rund 59.000 entspricht. Derzeit haben sich etwa 500 Direktaussteller angemeldet, hinzu kommen noch die Mitaussteller und vertretenen Firmen, bei denen es bis kurz vor der Messe noch Veränderungen geben kann.

Besucher aus aller Herren Länder

Die Messe Stuttgart erwartet zur R + T 2003 um die 50.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt. Zur Vorveranstaltung waren 51.300 Besucher aus 85 Ländern angereist. Traditionell kommen die stärksten Besuchergruppen zur R + T aus den westlichen europäischen Ländern wie Italien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Belgien. Auch der Anteil von Besuchern aus Osteuropa nahm seit der Öffnung des Ostens stetig zu und dürfte auch in diesem Jahr weiter steigen - bei der R + T 2000 lag er bei rund 15 Prozent. Aus Übersee reisten ca. 25 Prozent der Besucher an.

Information wird auch im Rahmenprogramm großgeschrieben

Die fachlichen und ideellen Träger der R + T, der Bundesverband Rolladen und Sonnenschutz und der BVT, Bundesverband Tore, werden auch 2003 wieder einen Innovationswettbewerb ausloben und mit Sonderschauen und einem Forum die Messe noch attraktiver gestalten. So wird der Bundesverband Rolladen + Sonnenschutz u. a. in der Meisterstraße wieder Spitzenleistungen junger Meister präsentieren und sich außerdem vermehrt um die Architekten und die europäische Zusammenarbeit bemühen. Der BVT-Verband Tore zeigt in einer Sonderschau aktuelle Entwicklungen und Trends im Torebereich.

Themen der Ausstellung

Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der dadurch bedingten verschärften Konkurrenzsituation halten sich die Aussteller mehr und mehr bedeckt, was Neuerungen betrifft, die im Rahmen der R + T zu sehen sein werden. Um Nachahmungen zu vermeiden, wird meist erst in letzter Sekunde "die Katze aus dem Sack gelassen". Fest steht jedoch, dass Weiterentwicklungen bei den klassischen Themen zu sehen sind und dass die Automatisierung weiter voranschreitet. Im Bereich Rollläden und Sonnenschutz spielen nach wie vor Themen wie Wärmedämmung, Einbruchschutz, Tageslichtleittechnik und der bei Bildschirmarbeitsplätzen in Deutschland vorgeschriebene Sonnen- bzw. Blendschutz eine wichtige Rolle.

Bei den Markisen und den innen- und außenliegenden Sonnenschutzanlagen spielt die Antriebs- und Steuerungstechnik eine ebenso wichtige Rolle wie die neuesten Designentwicklungen und Modetrends im textilen Sonnenschutz. Markisen werden vielfach auch zur Gestaltung von sonst eher eintönigen Fassaden eingesetzt. Nach den positiven Erfahrungen auf der letzten R + T wird der Bundesverband Konfektion Technischer Textilien e.V. (BKTex) wieder mit einem Informationsstand vertreten sein.

Im Bereich Tore schreitet ebenfalls die Automatisierung weiter fort, außerdem werden die Tore immer schneller und zugleich - nicht nur im Hinblick auf den Brandschutz - immer sicherer.

Die R + T ist wieder ein absolutes Muss für jeden, der beruflich mit Rollläden, Toren und Sonnenschutz zu tun hat, denn nirgendwo sonst bekommt man einen solch umfassenden Überblick über das aktuellste Angebot der Branche.

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