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Parkett richtig reinigen und pflegen

(10.7.2002) Wer glaubt, Parkett sei schwer zu pflegen und würde schnell stumpf, irrt. Bei einer richtigen und regelmäßigen Pflege können, so die Föderation der Europäischen Parkett-Industrie (FEP), weder Fettflecke, Schuhcreme, Kerzenwachs noch Kaugummi oder Wachsmalstifte dem Bodenbelag aus Holz etwas anhaben. Wichtig ist, dass die Verschmutzungen behutsam und mit dem richtigen Reinigungsmittel entfernt werden. Geschieht dies nicht, kann die Parkettoberfläche beschädigt werden.

Stark haftende Verschmutzungen wie Gummiabrieb von Schuhsohlen, ausgehärtete klebrige Stoffe oder Fettflecke lassen sich mit lauwarmem Wasser und einem Spritzer handelsüblichen Geschirrspülmittels oder Essigreiniger entfernen. Keinesfalls sollten ammoniakhaltige oder scheuernde Produkte beigemischt werden. Gegen Wachsmalstiftreste, Schuhcreme oder Tusche geht man mit einer ausgeglichenen Mischung (1:1) von Wasser und Spiritus vor.

Zur regelmäßigen Reinigung genügt bei einem leicht verschmutzten Boden der Einsatz von Mopp, Staubsauger oder Haarbesen. Wenn nötig, sollte der Schmutz mit einem feuchten, gut ausgewrungenen Bodentuch abgewischt und anschließend wieder trocken gerieben werden. Bekommt das Parkett zu viel Wasser ab, nimmt die Oberfläche auf Dauer Schaden. Mikrofaser-Wischgeräte und Dampfreiniger sind daher nicht geeignet. Auf keinen Fall darf das Parkett mit aggressiven Haushaltsreinigern in Berührung kommen.

Um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen, sind weitere Pflegemaßnahmen sinnvoll.

  • Für versiegeltes Parkett gilt: Grundreinigung circa zwei Mal im Jahr mit einem speziellen Pflegemittel, das hauchdünn aufgetragen wird. So bleibt das Parkett glänzend und lange erhalten.
  • Gewachste Böden benötigen etwa ein Mal im Jahr eine neue Wachsschicht;
  • geölte Böden, die nach längerer Zeit stumpf und abgenutzt wirken, erhalten mit Pflegeöl eine neue Schutzschicht.

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