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Fertigstellungsrückgang im Wohnungsneubau in Baden-Württemberg: Alle Bauherrengruppen nahezu gleichermaßen betroffen

(30.3.2002) Mit rund 37.700 Einheiten lag die Zahl der im Wohnungsneubau insgesamt fertig gestellten Wohnungen im Jahr 2001 um annähernd 22 Prozent unter dem Fertigstellungsergebnis des Vorjahres. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes waren alle Bauherrengruppen von diesem Rückgang in nahezu gleichem Umfang betroffen. So nahm die Zahl der für private Bauherren in neu errichteten Wohngebäuden bezugsfertig gewordenen Wohnungen binnen Jahresfrist um fast 22 Prozent ab und erreichte 2001 noch rund 20.100 Einheiten. Gleichzeitig betrug der Rückgang für die Bauherrengruppe der Wohnungsunternehmen nahezu 21 Prozent; damit wurden 2001 noch knapp 16.200 Wohnungen für diese Bauherrengruppe fertig gestellt.

Dadurch blieb auch der Einfluss dieser beiden für den Wohnungsneubau maßgebenden Bauherrengruppen auf den gesamten Wohnungsneubau gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert: Gut 53 Prozent der 2001 in Wohngebäuden (einschließlich Wohnheimen) fertig gestellten Neubauwohnungen wurden für private Bauherren bezugsfertig, knapp 43 Prozent für die ganz überwiegend als Bauträger auftretenden Wohnungsunternehmen.

Der restliche Anteil von knapp 4 Prozent an den 2001 insgesamt im Wohnungsneubau bezugsfertig gewordenen Wohnungen entfiel zu gut zwei Dritteln auf die sonstigen Unternehmen (ohne Wohnungsunternehmen), da die öffentlichen Bauherren einschließlich der Organisationen ohne Erwerbszweck im Wohnungsneubau nur eine ganz untergeordnete Rolle spielen. Mit annähernd 1.480 Wohnungen wurden 2001 für diese beiden Bauherrengruppen zusammen um rund 20 Prozent weniger Neubauwohnungen fertig gestellt als im Vorjahr.

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