Redaktion  || < älter 2002/0172 jünger > >>|  

FINANZtest hat die Angebote der Bausparkassen verglichen

(26.2.2002) Geld von der Bausparkasse ist eine sichere Sache. Feste Zinsen und konstante Raten sind garantiert. Günstig ist die so genannte Konstantfinanzierung allerdings nur selten. Die meisten Bausparkassen langen ordentlich zu. Das Schlimmste an der Sache: Die Angebote sehen auf den ersten Blick viel günstiger aus, als sie tatsächlich sind. Einzelne Zinssätze aus der Kombi-Finanzierung sind vergleichsweise niedrig. Doch der Effektivzins für die Gesamtfinanzierung ist viel höher. FINANZtest hat die Angebote der Bausparkassen verglichen.

Übrigens: Der Verband der Privaten Bausparkassen e.V. hat heute gemeldet, dass im Jahr 2001 ca. 2,4 Millionen Bausparverträge abgeschlossen wurden. Davon sind den Angaben nach z.B. auf die Region Ostdeutschland einschließlich Berlin 381.345 Abschlüsse entfallen. Zum Vergleich: In den Hochburgen des Bausparens Bayern und Baden-Württemberg wurden 359.000 bzw. 317.600 Verträge abgeschlossen.

"Der Marktanteil der privaten Bausparkassen in der Region Ostdeutschland einschließlich Berlin liegt bei erfreulichen siebzig Prozent. Durch die daraus resultierenden Finanzierungsleistungen der Bausparkassen ist die Wohneigentumsquote in den letzten zehn Jahren von 26 Prozent auf 34 Prozent deutlich angestiegen. Nur bei - zumindest - gleichbleibenden Förderbedingungen für den Wohneigentumsbau, gibt es berechtigte Hoffnungen auf eine absehbare Angleichung der Verhältnisse", so Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen.

siehe auch:


zurück ...