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Schleswig-Holstein: Positive Auftragslage im Wirtschaftsbau

(9.12.2001) In Schleswig-Holstein waren in den Betrieben des Bauhauptgewerbes am Ende des Monats September 2001 über 30.600 Personen beschäftigt, 0,8% weniger als im August und 12,1% weniger als vor einem Jahr. Der durchschnittliche Personalbestand (31.200) für den Zeitraum Januar bis September lag um 11,2% unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Der Personalabbau im Verarbeitenden Gewerbe Schleswig-Holsteins betrug gleichzeitig nur 0,9%. Auch bei den im Bauhauptgewerbe geleisteten Arbeitsstunden war gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um fast ein Fünftel auf 26,2 Mill. Stunden zu verzeichnen.

Der baugewerbliche Umsatz nahm im genannten Zeitraum um 10,3% auf 3,7 Mrd. DM ab. Im Wohnungsbau, in dem mehr als vier Zehntel der Umsätze erwirtschaftet wurden, lagen die Umsätze mit 1,5 Mrd. DM um über ein Fünftel unter dem des Vorjahres, im öffentlichen und Verkehrsbau gingen sie um 4,8% auf 1,0 Mrd. DM zurück, während die Umsätze im gewerblichen und industriellen Bau um 4,6% auf 1,1 Mrd. DM zunahmen.

Die Auftragseingänge der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten waren im Zeitraum Januar bis August mit fast 2,0 Mrd. DM um 12,4% niedriger als im Vorjahr. In den einzelnen Zweigen des Bauhauptgewerbes fiel die Nachfrage nach Bauleistungen unterschiedlich aus. Im Wohnungsbau lagen die Auftragseingänge um 20,4% und im öffentlichen und Verkehrsbau um 21,9% unter den Ergebnissen des Vorjahres, dagegen nahmen die Auftragseingänge im Wirtschaftsbau im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,8% zu.

Die Entwicklung im schleswig-holsteinischen Baugewerbe entsprach damit für den Zeitraum Januar bis September 2001 dem Bundestrend (Beschäftigte: - 10,5%, Umsatz: - 10,3%), fiel aber im Vergleich zum Gesamtergebnis der alten Bundesländer (Beschäftigte: - 8,1%, Umsatz: - 8,2% ) deutlich schlechter aus.

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