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Untersuchung der Techem AG: Ostdeutsche ziehen öfter um

(5.12.2001) Mit einer Quote von 12,8 Prozent zogen ostdeutsche Haushalte im Jahr 2000 öfter um als westdeutsche (10,7). Das ergab die jährliche Untersuchung der Frankfurter Techem AG. Basis: Erhebungen in rund vier Millionen zentralbeheizten Wohnungen, in denen Techem den Heiz- und Wasserverbrauch misst und abrechnet. Der Bundesschnitt liegt bei 11,4 Prozent.

Unter 20 deutschen Großstädten hatte Magdeburg mit 16,12 Prozent die höchste Fluktuation vor Dresden (15,4) und Erfurt (15,25). Erst danach folgt mit Kiel (14,36) die erste westdeutsche Stadt.

Unter dem Durchschnitt von 11,4 Prozent liegen ausschließlich Städte in den alten Ländern. Dabei ist Stuttgart Deutschlands bodenständigstes Pflaster: Hier wechselten lediglich 7,48 Prozent der Haushalte die Wohnung. Ähnlich ist die Situation in München (8,73), Köln (8,96) und Frankfurt (9,05).

Möglicherweise eine Trendwende: Erstmals seit 1990, mit dem tiefsten Stand von 6,8 Prozent, ging die Quote von 11,6 im Vorjahr leicht um 0,2 Prozent zurück.

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