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Isokörbe im Stahlbau vermeiden Kältebrücken

(30.10.2001) Im Stahlbau erfolgte die Befestigung von Balkonen, Vordächern und Fahrzeugüberdachungen bisher direkt mit dem Baukörper. Da Stahl ein sehr guter Wärmeleiter ist, wird die Energie unmittelbar von innen nach außen transportiert. Möglichkeiten wie Neoprentrennlagen im Gewerbebau oder gelochte bzw. perforierte Träger konnten das Problem nur unzureichend lösen. Im Bereich der Wohnungs- und Hausbauten finden diese Lösungen sogar selten ihren Einsatz. Meistens wird hier vor Ort geschweißt oder verschraubt, ohne eine thermische Entkopplung zu Gewähr leisten.

Um Architekten und Planern neue Wege im Stahlbau zu öffnen und eine vollwertige Wärmedämmung zu sichern, hat Schöck den Isokorb KST entwickelt. Vom Grundkonzept her entspricht er schon bekannten Isokörben - die Bauteile sind thermisch voneinander getrennt, das Element übernimmt die statischen Kräfte zuverlässig. Im Stahlbau werden die sonst durchgehenden Träger unterbrochen und das fortschrittliche Element dazwischen montiert. Seine Dämmstoffdicke beträgt 8 cm. Der unverzichtbare Stahlanteil im Isokorb besteht aus Edelstahl, das die Wärmeableitung auf ein Minimum reduziert. Eingesetzt wird die Neuentwicklung beispielsweise bei auskragenden Vordächern von Autohäusern und Gewerbehallen. Im Wohnungsbau entstehen neue architektonische Freiräume, da Balkone, Laubengänge und Vordächer jetzt stützenfrei ausgeführt werden können.

Der modulare Aufbau erlaubt auf einfache Weise eine thermisch getrennte, vorgeständerte Konstruktion, bei der der Isokorb lediglich reine Querkräfte übernehmen muss. Nähere Informationen zum neuen Isokorb KST gibt es bei ...

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