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Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: Der Bau-Standort Deutschland hat Zukunft

(26.10.2001) "Die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Prozesse, die mit der Osterweiterung der EU verbunden sind, ergeben zahlreiche neue Perspektiven und Möglichkeiten für den Bau-Standort Deutschland. Der europäische Integrationsprozess öffnet neue chancenreiche Märkte für die Bauwirtschaft," betonte der Parlamentarische Staatssekretär Achim Großmann auf dem Deutschen Baugewerbetag 2001 des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes am Donnerstag in München.

Voraussetzung für das Zusammenwachsen Europas sei eine funktionierende Infrastruktur als Grundlage für wirtschaftliches Wachstum und für freie Handelsströme. Deshalb räume die Europäische Förderpolitik bereits heute dem Aufbau eines transeuropäischen Verkehrsnetzes und der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Grenzregionen hohe Priorität ein. Eine leistungsstarke und moderne Verkehrsinfrastruktur erhöhe die Investitionsbereitschaft, die heutigen Grenzregionen zu vitalen Wirtschaftsstandorten aufzubauen und habe positive Effekte für die Arbeitsmarktentwicklung, erläuterte der Staatssekretär.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Eindämmung illegaler Betätigung im Baugewerbe habe die Bundesregierung einen wichtigen Schritt zur Unterbindung gesetzeswidriger Praktiken, die den Wettbewerb der Branche verzerren, getan. Die Einführung des Steuerabzugsverfahrens werde positive Effekte bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit bewirken, bekräftigte der Staatssekretär.

Auch habe die Bundesregierung sich erfolgreich dafür eingesetzt, die Ausgangsbedingungen für Bauwirtschaft und Handwerk im Rahmen des europäischen Integrationsprozesses zu verbessern. Die Einführung von Übergangsfristen bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit und der Dienstleistungsfreiheit im Baugewerbe und im Handwerk sicherten den Bau-Standort Deutschland. "Das Baugewerbe wird sich den Anforderungen im europäischen Wettbewerb erfolgreich stellen und die Chancen der EU-Osterweiterung konsequent ergreifen", betonte Großmann.

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