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Hessisches Statistisches Landesamt: Umsatzanstieg im Bauhauptgewerbe; die Beschäftigungssituation bleibt aber ungünstig

(24.9.2001) Die Umsätze des hessischen Bauhauptgewerbes lagen im Juli dieses Jahres mit 750 Millionen Mark um 4,2 Prozent höher als vor einem Jahr. Nach drei Monaten mit Umsatzrückgängen hatte es im Juni erstmals wieder einen Anstieg gegeben. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, reichte es damit in den ersten sieben Monaten insgesamt zu einem Plus von 0,8 Prozent auf 4,4 Milliarden Mark. In diesem Zeitraum gingen die Wohnungsbauumsätze um 23 Prozent auf 550 Millionen Mark zurück und die Umsätze im öffentlichen und Straßenbau um 2,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Mark. Dagegen verzeichnete der gewerbliche und industrielle Bau eine Zuwachsrate von elf Prozent auf 2,4 Milliarden Mark.

Weiterhin sehr ungünstig bleibt die Beschäftigungssituation. Sowohl im Juli als auch im Durchschnitt der ersten sieben Monate dieses Jahres wurde mit 33 300 Beschäftigten der Vorjahresstand um 7,1 Prozent unterschritten. Damit wird sich auch 2001 der bereits in den letzten Jahren zu beobachtende dramatische Beschäftigungsabbau fortsetzen.

Gegen eine schnelle Besserung sprechen die Zahlen für den Frühindikator Auftragseingang. Im Juli - dieser Indikator schwankt allerdings derzeit sehr stark von Monat zu Monat - gab es einen Rückgang der wertmäßigen Aufträge um 32 Prozent auf 530 Millionen Mark. In den ersten sieben Monaten wurde das Vorjahresniveau mit 4,2 Milliarden Mark um 6,8 Prozent verfehlt.

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