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Wohneigentumsquote in Deutschland gestiegen

(8.8.2001) Immer mehr Menschen leben in Deutschland in einem Eigenheim. Das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen teilte mit, dass Ende vergangenen Jahres 41,7 Prozent aller Haushalte in einer eigenen Wohnung oder im eigenen Haus wohnten. Im Vergleich zu 1993 stieg damit die Quote um drei Prozent.

Um etwa zwei Prozentpunkte erhöhte sich der Anteil in den alten Bundesländern und liegt damit bei 43,6 Prozent. 34,2 Prozent der Menschen in den neuen Bundesländern wohnen in den eigenen vier Wänden, das bedeutet einen Anstieg von fast acht Prozentpunkten. Bundesweit wohnen 58,3 Prozent zur Miete.

Der Grund für den Anstieg liegt in der im Jahr 1996 eingeführten Eigentumsförderung. 56 Prozent in Westdeutschland und 55 Prozent in Ostdeutschlan aller jährlich fertiggestellten Wohnungen werden selbst genutzt. Doch die Bundesrepublik ist im Vergleich mit den anderen europäischen Ländern immer noch fast Schlusslicht. Nur in der Schweiz wohnen mehr Menschen zur Miete. In Belgien haben fast 70 Prozent aller Haushalte eigene vier Wände, in Großbritannien sind es 69 Prozent.

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