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Schädlinge im Haushalt: VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps zum natürlichen Vorbeugen

(11.5.2001) Die Saison ist eröffnet: Auf der Suche nach Nahrung und einem angenehmen Plätzchen für die Eiablage dringen Insekten in unsere Wohnungen ein. Einmal eingenistet, wird man die ungebetenen Gäste kaum mehr los. Es erst gar nicht zum Schädlingsbefall kommen zu lassen, ist deshalb um so wichtiger.

Es gibt verschiedene Methoden, einer Schädlingsplage vorzubeugen - z.B.:

  • Fliegen, Mücken und Motten lassen sich wirksam mit Fliegengittern an Fenstern und Türen aussperren.
  • Lebensmittelmotten können durch die regelmäßige Kontrolle von frisch gekauften Lebensmitteln oder Tierfutter rechtzeitig entdeckt und entfernt werden. Sicherheitshalber sollte man Lebensmittel wie Mehl, Müsli oder Haferflocken in fest verschließbaren Behältern lagern.

Dr. Silvia Pleschka von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. warnt vor dem Griff zur chemischen Keule: "Bei unsachgemäßer Anwendung gefährden chemische Mittel die Gesundheit. Statt dessen sollte man auf natürliche Methoden zurückgreifen:"

  • Beispielsweise hilft es bei lästigen Silberfischen bereits, in Küche und Bad regelmäßig zu lüften und Wasserpfützen oder –spritzer aufzuwischen.
  • Gegen Kleidermotten helfen Lavendelsäckchen, Zedernholzstücke und mit ätherischen Ölen getränkte Tücher im Kleiderschrank.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE weist darauf hin, dass es sich bei vielen Insekten nicht um Schädlinge handelt, die es auf unsere Lebensmittel oder Kleider abgesehen haben. So sind beispielsweise Spinnen eher lästig als schädlich. Anstatt sie zu töten, sollte man sie einfangen und vor die Tür setzen.

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