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Bauherren sollen auf Kupfer und Zink am Dach verzichten

(26.4.2001) Auf Dächer, Dachrinnen und Fallrohre aus Kupfer und Zink sollten Bauherren aus Umweltgründen besser verzichten, mahnt das Umweltbundesamt (Berlin). Gelangen die beiden Schwermetalle über Regenabläufe direkt in Flüsse und Seen, können sie dort ökologische Schäden anrichten. Eine Literaturstudie des Umweltbundesamtes habe ergeben, dass die berichteten Messwerte für Zink mit einem Mittel von 18 mg/l deutlich über der Schwelle liegen, die giftig für im Wasser lebende Organismen ist. Für Menschen bestehe allerdings keine Gesundheitsgefahr.

Um den Lebensraum Wasser zu schützen, sollte bei Baumaßnahmen auf Dächer und Dachrinnen aus Kupfer und Zink verzichtet werden. Alternativ könnten auch korrosionshemmende Beschichtungen verwendet werden, die allerdings erst noch von der Industrie entwickelt werden müssen. Für Gebäude mit bereits vorhandenen großen Metallflächen rät das Umweltbundesamt bei geplanter Versickerung des Regenwassers den ersten Schwall in die Kanalisation abzuleiten.

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