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Ziegel! Alles dicht?

(6.3.2001) Eine gute Wärmedämmung ist heute das zentrale Anliegen vieler Bauherren. Denn höhere gesetzliche Anforderungen und gestiegene Energiepreise werden das Niedrig-Energie-Haus zum neuen Standard machen. Wer die Heizkosten drosseln will, braucht jedoch nicht nur einen guten Wärmeschutz, sondern auch eine winddichte Fassade. Denn über "Lecks" in der Gebäudehülle geht wertvolle Wärme verloren, und Zugluft macht die Wohnräume unbehaglich.

A und O des winddichten Bauens ist die sorgfältige Planung und die fachkundige Bauausführung. Bauherren sollten daher Wert auf ein ausführliches Luftdichtheitskonzept und eine gute Bauüberwachung legen. Mauerwerk und Putz sind beispielsweise ziemlich dicht. Allerdings treten undichte Stellen gerne an Fenster- oder Dachanschlüssen auf. Hier können speziell vorgefertigte Ziegelelemente für nahtlose Übergänge sorgen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Dichtheit seines neuen Zuhauses mit dem so genannten Blower-Door-Test überprüfen lassen.

Während Ziegel nach Außen gut gegen Wind und Wetter abschotten können, sorgen sie auch im Innern für ein angenehmes Wohnklima. Durch Waschen, Kochen und andere Aktivitäten gelangt nämlich Wasserdampf in die Wohnung, und hier wirken Ziegelwände regulierend: Sie nehmen Feuchte auf und geben sie bei trockener Raumluft wieder ab. Damit hat Schimmelpilz keine Chance.

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