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Für künftige Technologien jetzt schon Strippen ziehen

(10.2.2001) Korrespondieren, informieren, einkaufen - heutzutage dank Internet alles möglich, ohne einen Fuß vor die Tür zu setzen. Damit die technischen Innovationen effektiv genutzt werden können, ist jedoch ein hoher Verkabelungsaufwand notwendig.

Wer Vernetzungs- und Verlängerungsschnüre nicht als "Fallstricke" herumliegen lassen, sondern in Wände einziehen möchte, wird feststellen, dass dies nachträglich - wenn überhaupt - nur mit enormer Lärm- und Schmutzbelästigung möglich ist. Deshalb raten die Landesbausparkassen (LBS), im Multimedia-Zeitalter bereits beim Hausbau daran zu denken, ausreichend Leerrohre bzw. Kabelkanäle einzuplanen. Dies verursacht zwar erst einmal mehr Kosten, zahlt sich aber letztlich aus. Denn nachträgliches Umrüsten ist unterm Strich teurer. Außerdem stehen während der Bauphase auch noch alle Möglichkeiten offen: Papas PC im Arbeitsraum kann mit dem im Kinderzimmer vernetzt werden; DVDs am Computer abzuspielen bei gleichzeitiger Bildschirmausgabe am Fernseher - kein Problem. Wer außerdem für einen digitalen Telefonanschluss wie ISDN gesorgt hat, dem stehen zwei Kanäle und drei Rufnummern zur Verfügung, sodass z.B. gleichzeitig "gesurft" und telefoniert werden kann.

Der wichtigste Tipp der Experten ist jedoch nach wie vor: Steckdosen kann man nie zu viele haben - vor allem nicht, wenn sich Entwicklungen durchsetzen, Daten übers Stromnetz ins Haus einzuspeisen

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