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"Ökozulage" wird verlängert

(25.9.2000) Auch im nächsten Jahr können sich Eigenheimbesitzer eine Solaranlage durch die „Ökozulage" fördern lassen. Nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) haben sich die Koalitionsparteien auf eine Verlängerung der „ökologische Zusatzförderung" im Rahmen der Eigenheimzulage (Ökozulage) für mindestens ein Jahr geeinigt.

Die Ökozulage sollte ursprünglich Ende diesen Jahres auslaufen. Sie fördert Solaranlagen und Maßnahmen zur Energieeinsparung beim Neubau oder Neuerwerb von Wohnraum. Die UVS hatte sich nach eigenen Angaben mit Nachdruck auf politischer Ebene für eine Fortführung dieser attraktiven Förderung eingesetzt. Hierzu UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig: „Solaranlagen schützen den Bürger über 30 Jahre vor explodierenden Energiepreisen. Die Verlängerung der Ökozulage hilft bei der Finanzierung und ist sehr zu begrüßen."

Im Rahmen der Ökozulage werden seit einigen Jahren erfolgreich u.a. Solaranlagen gefördert. Die maximale Gesamtförderung für eine solarthermische bzw. Photovoltaik-Anlage beträgt zwei Prozent der Investitionskosten, max. 500,- DM pro Jahr. Sie wird vom Finanzamt über eine Laufzeit von acht Jahren zusätzlich zur Grundförderung der Eigenheimzulage gewährt.

Je nach Anlagentyp und Wohnort kann die Ökozulage oft noch mit anderen Förderprogrammen von Bund und Ländern kombiniert werden. Ausführliche Informationen und eine kostenlose individuelle Beratung zur Förderung von Solaranlagen bietet das Solar-Service-Center der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft unter der Telefon-Hotline 030 – 275 96 198 und unter der Internetadresse www.solarfoerderung.de.

Die UVS ist ein Zusammenschluß von 200 Solarunternehmen. Neben zahlreichen Vertretern des SHK-, Elektro- und Dachdeckerhandwerks zählen namhafte Hersteller wie z.B. Alligator, ANTEC Solar, BP-Solar, Siemens Solar, Solar-Fabrik, Solar World, SOLON, UFE Solar, TINOX und Viessmann zu den Mitgliedern der erfolgreichen Branchenvertretung.

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