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RFEM und RSTAB von Dlubal zur Bemessung von Konzertbühnen und Membranen

(8.1.2016) Neues Jahr, neue Konzertsaison. Da will Andreas Wopperer, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei Dlubal, nicht unerwähnt lassen, dass die Statik-Program­me RFEM und RSTAB auch die durchgängige Tragwerksplanung von Konzertbühnen bzw. Tragkonstruktionen für Veranstaltungstechnik unterstützen. Dazu kann bei der Modelleingabe optional auf fertige Blöcke zurückgegriffen werden. In RFEM ist zudem die Berücksichtigung von Membranen möglich, und Tools zu automatischen Wind- und Schneelastgenerierung ermöglichen eine schnelle und bequeme Eingabe der Belastung.


Modell einer Konzertbühne und grafische Darstellung der Bemessungsergebnisse von RF-ALUMINIUM in RFEM (Scrennshot vergrößern)

Egal, ob Aluminium, Stahl oder Holz (oder mehrere Materialien in einem System) für die Tragkonstruktion zum Einsatz kommen - in den entsprechenden Zusatzmodulen lassen sich alle erforderlichen statischen Nachweise (Tragfähigkeit, Stabilität und Gebrauchs­tauglichkeit) durchführen. Dabei werden automatisch die maßgebenden Schnittgrößen aus RFEM/RSTAB in die Bemessungsmodule übernommen. Werden Änderungen am Tragwerk durchgeführt, werden die geänderten Schnittgrößen automatisch von den Bemessungsmodulen übernommen.

Berücksichtigung von „Blöcken“

Jede Konstruktion lässt sich individuell in RFEM/RSTAB modellieren. Zusätzlich kann auch auf fertige oder selbst erstellte „Blöcke“ zurückgegriffen werden. So lassen sich beispielsweise parametrisierte Fachwerkträger, unterspannte Träger oder Ähnliches einfügen. Die Maße, Querschnitte usw. können während oder nach dem Einfügen ent­sprechend angepasst werden:


Einfügen eines Blocks (Global Truss – Traverse) in RSTAB (Scrennshot vergrößern)

Die RSTAB-Blockdatenbank enthält zusätzlich Global Truss-Produkte (räumliche Fach­werkträger aus Aluminium), die häufig für die Konstruktion von Konzertbühnen ver­wendet werden.

Membrankonstruktionen in RFEM

Der Schutz vor Witterung wird bei Konzertbühnen oft mit Membranen umgesetzt. Die­se lassen sich in RFEM berücksichtigen: Mit dem Zusatzmodul RF-Formfindung lässt sich die Ausgangsform von Membran- und Seilkonstruktionen ermitteln. Die Form wird dabei über das Gleichgewicht zwischen der Oberflächenspannung (Vorspannung) und den natürlichen bzw. geometrischen Randreaktionen ermittelt:


Membrankonstruktion vor (oben) und nach (unten) der Formfindung (Scrennshot vergrößern)

Der Formfindungsprozess kann am Gesamtsystem durchgeführt werden, also unter Be­rücksichtigung der Nachgiebigkeit der Unterkonstruktion. Zudem lässt sich über Linien­freigaben in RFEM berücksichtigen, dass Membranflächen auf Zwischenunterstützun­gen aufliegen, sich aber bei abhebenden Lasten wie Windsog von der Unterkonstruk­tion lösen können.

Weitere Informationen zur Bemessung von Konzertbühnen können per E-Mail an Dlubal angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: