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Rhino-Grasshopper-Archicad Connection im Sinne parametrischer Architektur

(18.10.2015) Ende September startete der öffentliche Betatest der neuen Rhino-Grasshopper-Archicad Verbindung. Damit lässt sich das beliebte algo­rithmische Ent­wurfswerkzeug Rhino-Grasshopper erstmals in Echtzeit mit einer professionellen BIM Software verbinden.


Querverweis I: Projekt „ESO Supernova“ mit Rhino-Grasshopper komplett in 3D und BIM-nah geplant vom Architekturbüro Bernhardt + Partner. Kein Fassadenelement gibt es zweimal. (Bild vergrößern).

Viele Architekten und Planer nutzen Rhino-Grasshopper, um parametrische Modelle zu erzeugen und neue Formen mittels grafisch kombinierter Algorithmen zu erstellen. Die neue Entwicklung schafft eine direkte Verbindung der Entwurfswerkzeuge Rhino und Grashopper mit Archicad. Planer können ihre Entwürfe direkt in jeder der drei Applika­tionen ändern. Die Änderungen werden zwischen den Programmen direkt übergeben. Ein Dateiaustausch via Export und Import ist nicht mehr notwendig.


Querverweis II: Bild von einem Besuch der „ESO Supernova“-Baustelle am 9.10.2015 im Rahmen der Jahrestagung des Arbeitskreises Baufachpresse organisiert von Doka (Bild vergrößern).

„Zusätzlich zur normalen BIM-basierten Planung, die auf Gebäudeelementen basiert, bringt die Rhino-Grashopper-Archicad Verbindung die Vorteile von BIM in die frühen Entwurfsphasen – wenn die Gebäudeelemente noch gar nicht genau festgelegt sind,“ sagt Tomohiko Yamanashi, Executive Officer und Deputy Head des Architectural De­sign Departments bei Nikken Sekkei. „Diese neue Verbindung wird uns dabei helfen, den traditionellen Entwurfsprozess mit dem computergestützten Entwurf zusammen­zubringen. Ich freue mich, dass BIM-gestütztes Arbeiten immer architektenfreundli­cher wird.

Weitere Informationen zur Rhino-Grasshopper-Archicad Connection können per E-Mail an Graphisoft angefordert werden.

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