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Freestyle3D: Faros neuer 3D-Handlaserscanner


(6.2.2015; BAU-Bericht) Faro hat in München mit Freestyle3D einen neuartigen 3D-Handlaserscan­ner vorgestellt, der sich auch für Einsätze im In­genieurs- und Bauwesen anbietet. Der Scanner wird zusammen mit einem Microsoft Surface-Tab­let verwendet und bietet eine bemerkenswerte Echtzeitvisualisierung der Punktewolkendaten während des Scanvorgangs. Der Freestyle3D soll ...

  • bis zu einer Entfernung von 3 m scannen,
  • bis zu 88.000 Punkte/Sekunde erfassen
  • eine Genauigkeit von unter 1,5 mm haben und
  • weniger als 1 kg wiegen.

Das zum Patent angemeldete optische Messsystem mit Selbstkompensation ermöglicht das sofortige Scannen ohne Aufwärmphase.

Der Freestyle3D ist darauf ausgelegt, auch in engen und schwer zugänglichen Berei­chen eingesetzt werden zu können. Dadurch eignet sich das Gerät beispielsweise auch zur Datensammlung bei Sanierungs- bzw. Restaurierungsprojekten. Dank der Memory-Scan-Technologie kann der Scanvorgang zudem jederzeit unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden, ohne dass künstliche Pass­marken platziert werden müssen. 

erklärender Promotion-Clip von Faro (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Der Handscanner kann als Einzelgerät zum Scannen bestimmter Bereiche eingesetzt werden oder als Ergänzung zu den Faro Laserscannern Focus3D X 130 und X 330 fun­gieren. Die Punktewolkendaten all dieser Geräte lassen sich nahtlos zusammenführen und mit sämtlichen Software-Darstellungstools von Faro verwenden - siehe auch fol­gendes Video mit dem Faro-Messestand als Punktewolke. Hier wurden die farbigen Oberflächen mit dem Freestyle3D erfasst und mit dem Laserscanner Focus3D X 330 die gesamte Umgebung gescannt - als graue Oberflächen sichtbar:

Faro-Messestand als Punktewolke

Weitere Informationen zu Freestyle3D können per E-Mail an Faro angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: