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Dlubal: Neue Holzbau-Module für RSTAB und RFEM

(7.2.2014) Mit dem Jahreswechsel wurden in RSTAB und RFEM zwei neue Zusatz­module für Bemessungen im Holzbau integriert: HOLZ AWC führt Tragfähigkeits-, Ge­brauchstauglichkeits- und Brandschutznachweise für Stäbe nach der amerikanischen Norm ANSI/AWC NDS-2012. Mit LIMITS lassen sich unter anderem Holzverbindungs­mittel bemessen.

HOLZ AWC mit amerikanischer Holzbaunorm

Das Modul beinhaltet die Nachweisverfahren nach:

  • Load and Resistance Factor Design (LRFD)
  • Allowable Stress Design (ASD)

Es lassen sich runde und rechteckige Stäbe und Stabzüge für Zug, Druck, Biegung, Schub und kombinierte Schnittgrößen bemessen. Die Schnittgrößen sowie alle rele­vanten Informationen werden direkt von RSTAB/RFEM übernommen. Die Einflüsse aus der Umgebungstemperatur werden ebenso berücksichtigt wie die Holzfeuchtebedin­gungen.

Die Stabilitätsnachweise für Biegedrillknicken und Knicken erfolgen nach dem Ersatz­stabverfahren oder nach Theorie II. Ordnung. Im Gebrauchstauglichkeitsnachweis werden die vorhandenen Verformungen Grenzwerten gegenüber gestellt.

Auch Brandschutznachweise sind in HOLZ AWC möglich. Dabei können die Abbrand­dauer, Abbrandraten sowie die Abbrandseiten frei gewählt werden.

Die Materialbibliothek und Querschnittsbibliothek basieren auf der Ergänzung zu AN­SI/AWC NDS-2012. Zusätzlich sind in der RSTAB/RFEM-Profildatenbank Vorzugsquer­schnitte integriert. Im Modul verwendete Querschnitte lassen sich optimieren.

Die Berechnungsergebnisse können in Tabellenform und als Grafiken ausgegeben wer­den. Zudem lassen sich alle Ein- und Ausgabedaten einschließlich Bemessungsdetails sowie sämtliche Grafiken in das Ausdruckprotokoll einbinden.

Bemessung von Holzverbindungsmitteln in LIMITS

LIMITS bemisst die Tragfähigkeit von Stäben, Stabenden, Knoten, Knotenlagern und Flächen (RFEM) anhand einer definierten Grenztragfähigkeit. Neben Holz lassen sich auch andere Materialien, wie Stahl, Beton usw. bemessen.

Sollen Holzverbindungsmittel bemessen werden, kann im ersten Schritt die EN 1995-1-1 (EC 5) und einer der 20 nationalen Anhänge (NA) ausgewählt werden. Danach wird ein Anschluss aus der Limit-Bibliothek ausgewählt oder ein eigenes Element mit den entsprechenden Grenzwerten definiert.

Die Bemessung erfolgt dann für die gewählte Belastung. Dabei werden die Material­beiwerte (γM, kmod) gemäß dem gewählten NA berücksichtigt. Diese lassen sich auf Wunsch modifizieren. Ebenso kann der Anschluss vom Modul optimiert werden. Es wird dann das am besten ausgelastete Profil einer Gruppe bzw. Reihe ausgewählt.

Auch die Eingangswerte und Ergebnisse von LIMITS lassen sich im Ausdruckprotokoll prüffähig dokumentieren.

Weitere Informationen zu Holzbau-Modulen für RSTAB und RFEM können per E-Mail an Dlubal an­gefordert werden.

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