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Neue Statikprogramm-Generation bei RIB

(30.1.2014) Abgestimmt auf die aktuellen Herausforderungen für Tragwerksplaner und Prüfingenieure hat RIB seine Statikporogramme in den Bereichen Hochbau, Grundbau und Brückenbau erweitert und die Anpassungen an die aktuellen Betriebssysteme vor­genommen.

  

Das Programm DURO für die statische Berechnung und Bemessung von Vortriebsrohren ist nun für das Arbeits­blatt DWA-A 161 aktualisiert, dessen Einführung für den Ja­nuar 2014 angekündigt ist. Hinzu kommen ...

  • Nachweise für biegeweiche Rohre mit neuen Werkstoffen,
  • neue Ermüdungsnachweise, bei denen der Benutzer Lastzyklen erstmals individuell vordefinieren kann, so­wie diverse Anpassungen für die Stahlbetonbemessung nach DIN und EN mit den entsprechenden NAs für DE, AT, SK/CZ und UK.

Das FEM-System PONTI für den Brückenbau beinhaltet alle wesentlichen Nachwei­se der Stufe 1 und 2 nach den Kriterien der Richtlinie zur Nachrechnung von Straßen­brücken. In der Regel werden mit den bisher verfügbaren Möglichkeiten vor allem vor­gespannte Brückensysteme nachgerechnet und bewertet. Mittlerweile hat sich jedoch herausgestellt, dass neben den großen Brücken auch eine Vielzahl von kleinen Plat­tenbrücken, z.B. aus dem kommunalen Umfeld hinsichtlich der zukünftigen Nutzung mit höheren Lasten, kritisch zu bewerten ist.

Mit der Version 14.0 stellt RIB deshalb auch für die Nachrechnung von Flächentrag­werken eine entsprechende Lösung zur Verfügung. Damit lassen sich verschiedenste Nachweise für die Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Ermüdung für Plattenbrü­cken nach den Anforderungen der Nachrechnungsrichtlinie über Kenngrößen bewerten und einstufen.

Auch das Programmsystem TRIMAS wartet mit Erweiterungen, z.B. für wirklich­keitsnahe Setzungsberechnungen mit neuen Materialgesetzen, mit der Bemessung für GFK-Bewehrung und integrierten Durchstanznachweisen von Herstellern wie HAL­FEN und Schöck auf. Die letzteren Neuentwicklungen stehen auch den Anwendern der Hochbauplatte RTslab mit weiteren technischen Erweiterungen für ein über­sichtliches, vereinfachtes Arbeiten unter Windows 8 zur Verfügung. Für die Bemes­sungsprogramme für Stahlbetonfundamente und -stützen wurden auf der Deubau­kom vollständig neue Oberflächen mit verschiedenen Erweiterungen, z.B. für eine automatischen Kombination der Lasten, vorgestellt.


Neue Arbeitsumgebung der RIB-Programme (Bild vergrößern)

Einen besonderen Stellenwert haben im Zuge der neuen Euronormen Gebrauchstaug­lichkeitsnachweise (GZG) errungen. Der Grund: In den Nachweisformaten sind die Erfahrungen aus Schadensfällen und deren Vermeidung berücksichtigt. Insbesondere die Begrenzung der Biegeschlankheiten bei Stahlbetonbauteilen hat sich gegenüber der DIN stark verändert. Eine vergleichsweise wirtschaftliche Deckenbemessung nach EN ist nur mit entsprechenden Verformungsnachweisen im Zustand-II möglich. RIB bietet hier bereits entsprechende Nachweise an, um das Langzeitverhalten der Ver­formungen bei Decken- und Trägersystemen korrekt abzuschätzen.

Wilfried Zmyslony, Geschäftsführer der RIB Engineering GmbH über die wichtigsten Neuerungen in den Versionen 14.0: „Neben einem generellen technischen „Makeover“ haben wir alle Produkte für Tragwerksplaner umfassend für die Herausforderungen zu­künftiger Normengenerationen und Betriebssysteme vorbereitet.“

Weitere Informationen zu den Statikprogramme können per E-Mail an RIB angefordert werden.

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