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ORCA AVA 2013 mit optimiertem Kosten- und Nachtragsmanagement

(20.9.2013) Um vereinbarte Kostenziele einhalten zu können, bedarf es der konse­quenten Prüfung und Steuerung des Kostenverlaufs. ORCA AVA will den Anwender dabei je nach Arbeitsmethode und Projekt durchgängig unterstützen:

  • So sei die Kostenschätzung und Kostenberechnung nach DIN 276 auf allen Ebenen möglich.
  • Wenn zulässig und sinnvoll (z.B. bei Renovierungsarbeiten), sollen die Kosten auch nach Leistungsbereichen gegliedert werden können - also ausführungs­orientiert nach Vergabeeinheiten.
  • Verschiedene bauliche Varianten (Marmor oder Fliesen im Bad, Gas- oder Pel­letsheizung im Keller) seien zudem auch unter Verwendung von Bauelementen im Programmteil Elemente und Räume zu berechnen.

In allen Fällen können laut ORCA eigene Positionsbeschreibungen genutzt und über die im Lieferumfang enthaltenen Schnittstellen auch kommerzielle Texte, z.B. sirAdos-Baudaten und DBD Kostenelemente, verwendet werden.

Status-Kennzeichen bis auf Positionsebene

Doch die Praxis zeigt: Auch bei sorgfältiger Planung gefährden immer wieder Unwäg­barkeiten die Einhaltung des Budgets - sei es durch Preissteigerungen, neue Bauher­ren-Ideen oder Nachträge. Darum kann ein Anwender der 2013er Version bis herunter auf die Positionsebene allen Einträgen einen Status zuweisen: Sobald beispielsweise ein Auftrag als vergeben gekennzeichnet ist, werden neu angelegte Positionen auto­matisch als Nachtrag gekennzeichnet (Bild oben). Jede Nachtragsposition wird gemäß den Vorgaben aus VOB/VHB und GAEB dokumentiert, u.a. mit Bezeichnung, Ursache, Genehmigung und Datum. Auf dieser Grundlage lassen sich dann relevante Auswertun­gen - wie z.B. Nachtragslisten - auf Knopfdruck ermitteln.

Im Programmteil „Kostenverlauf“ kann der Planer die Kosten aus Gewerkeschätzung, Auftrag, Nachtrag, Aufmaß und Rechnungsfreigabe bis auf Positionsebene nebenei­nander abbilden. Abweichungen sollten sich so schnell feststellen lassen. Dabei be­stimmt der Planer selbst, welche Werte er in die Prognose einfließen lassen möchte. Und über die „manuelle Prognose“ lassen sich auch die Kosten von Maßnahmen er­fassen, die geplant aber noch nicht abschließend beauftragt wurden.

Weitere Informationen zu ORCA AVA können per E-Mail an ORCA angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: